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Karate News

Geglückte Generalprobe: Horne auf dem Weg zu Olympia

News Deutscher Karate Verband - Thu, 09/12/2019 - 07:30

Jonathan Horne hat sich bei der Premier-League-Veranstaltung in Tokio in beeindruckender Form präsentiert:

In der Kumite-Klasse +84 Kilogramm überzeugte der Welt- und Europameister aus Kaiserslautern in seinen fünf Kämpfen auf ganzer Linie, „ließ nichts anbrennen“, wie es Kumite-Bundestrainer Thomas Nitschmann kurz und knackig auf den Punkt brachte, und sicherte sich den Titel durch ein 1:0 im Finale über den Iraner Saleh Abazari. Besonders bemerkenswert: Der 30-Jährige, der sich für dieses Event viel vorgenommen hatte, musste im gesamten Wettkampf keinen Gegenpunkt hinnehmen. Somit hat Horne nach Aussage von Nitschmann „einen ganz, ganz großen, wenn nicht sogar entscheidenden Schritt in Richtung Teilnahme an den Olympischen Spielen 2020 gemacht“ – und das in der Stätte, in der im kommenden Jahr die olympischen Karate-Wettbewerbe ausgetragen werden.


Ziemlich beste Freude: Jonathan Horne und das Olympia-Maskottchen    Foto-Credit: "DKV / Privat"

 

Auch Noah Bitsch dürfte mit seinem Abschneiden in der japanischen Hauptstadt zufrieden gewesen sein. Obwohl „Noah seine gute Form aus der Vorrunde leider nicht mit ins kleine Finale hat nehmen können“, wie es Thomas Nitschmann formulierte, belegte Bitsch am Ende in der Klasse -75 Kilogramm einen guten fünften Platz.

Unbekümmert und taktisch clever: Jil Augel überrascht

Bei den Damen hinterließ Jil Augel, die ihr erstes Jahr in der Leistungsklasse absolviert, einen starken Eindruck. In der Klasse -55 Kilogramm schaffte sie den Sprung unter die besten 16 Karateka – und das mit Siegen gegen eine starke Kasachin und eine nicht zu unterschätzende Schottin. Jil Augel habe unbekümmert und taktisch clever gekämpft, befand hernach der Bundestrainer, der die 0:1-Niederlage gegen die Brasilianerin Valeria Kumizaki ob der gezeigten Leistungen durchaus verschmerzen konnte.


Überraschte in Tokio: Jil Augel (rechts)    Foto-Credit: "DKV / Brigitte Kraußer"

Jana Bitsch hingegen verpasste das Achtelfinale durch das knappe 1:2 gegen Sabrina Ouihaddadene (Frankreich). Besonders bitter: In der letzten Sekunde des Kampfes hatte sich die 28-Jährige, die den Kampf dominiert, es jedoch verpasst hatte, frühzeitig ein paar Punkte mehr zu machen, einen „Fuß gefangen“. Auch für Johanna Kneer war in der dritten Runde Endstation: Sie unterlag der jungen Griechin Kyriaki Kydonaki durch ein Video-Review vor den Trainern mit 0:1. Zuvor hatte sich Kneer gegen die starke Französin Lea Avazeri und die ebenfalls hoch gehandelte Ukrainerin Halyna Melnyk durchgesetzt. „In der Summe“, sagte Nitschmann, „hätten sowohl Jana Bitsch als auch Johanna Kneer ihre Kämpfe in der regulären Zeit entscheiden können“.

„Hatte mir aufgrund der guten Vorbereitung mehr ausgerechnet“

Die anderen deutschen DKV-Damen seien dagegen unter ihren Möglichkeiten geblieben, analysierte Nitschmann. Sie hätten vielleicht zu viel gewollt und seien dadurch verkrampft gewesen. „Dann macht der Muskel zu und das Auge ist nicht mehr so schnell.“ Insgesamt fällt die Nitschmann‘sche Bilanz zwiespältig aus – trotz des Sieges von Horne und des fünften Platzes von Noah Bitsch. „Ich hatte mir aufgrund der guten Vorbereitung mehr ausgerechnet. Die Motivation und der Trainingseinsatz hatten mich optimistisch gestimmt, dass bei dieser Meisterschaft mehr gehen könnte“, lautete das Fazit des 49-Jährigen.

Auch im Kata gab es für das deutsche Duo nicht viel zu holen: Während Ilja Smorguner seine Teilnahme aufgrund von muskulären Problemen im Rückenbereich kurzfristig hatte absagen müssen, kam Jasmin Jüttner nach 23,0 Punkten in Runde eins nicht über die zweite Runde 22,64 (Punkte) hinaus.

Die Kämpfe im Überblick

Shara Hubrich (-50 Kilogramm)
1.Runde: Freilos
2.Runde: 1:1 gegen Moldir Zhangbyrbay (Kasachstan)

Jil Augel (-55 Kilogramm)
1.Runde: 3:1 gegen Sabina Zakharova (Kasachstan)
2.Runde: 2:1 gegen Amy Connell (Schottland)
3.Runde: 0:1 Valeria Kumizaki (Brasilien)

Jana Bitsch (-55 Kilogramm)
1.Runde: Freilos
2.Runde: 1:0 gegen Li Lirisman (Estland)
3.Runde: 1:2 gegen Sabrina Ouihaddadene (Frankreich)

Gizem Bugur (-55 Kilogramm)
1.Runde: 6:1 gegen Melinda Michel (Schweiz)
2.Runde: 0:1 gegen Shiori Nakamura (Japan)

Johanna Kneer (-68 Kilogramm)
1.Runde: 0:0 gegen Lea Avazeri (Frankreich)
2.Runde: 3:0 gegen Halyna Melnyk (Ukraine)
3.Runde: 0:1 gegen Kyriaki Kydonaki (Griechenland)

Madeleine Schröter (-68 Kilogramm)
1.Runde: 0:4 gegen Cheryl Murphy (USA)

Charlotte Grimm (+68 Kilogramm)
1.Runde: 0:0 gegen Tzu-Hsuan Wen (Taipeh)

Merem Yildirim (+68 Kilogramm / KC Shogun Memmingen)
1.Runde: 0:3 gegen Anne Laure Florentin (Frankreich)

David Kuhn (-67 Kilogramm)
1.Runde: 0:1 gegen Andres Delgado Madera (Venezuela)

Noah Bitsch (-75 Kilogramm)
1.Runde: 3:0 gegen Petar Zaborski (Nord-Mazedonien)
2.Runde: 0:3 gegen Ken Nishimura (Japan)

Repechage Pool
1.Runde: 2:0 gegen Aleksandr Shcherban (Russland)
2.Runde: 2:1 gegen Thomas Scott (USA)
Kampf um Platz drei: 0:5 gegen Bahman Ghoncheh Asgari (Iran)

Jonathan Horne (+84 Kilogramm)
1.Runde: Freilos
2.Runde: 5:0 gegen Angel Georgieff (Frankreich)
3.Runde: 2:0 Daiki Ando (Japan)
4.Runde: 1:0 Zvonimir Zivkovic (Kroatien)
Halbfinale: 1:0 gegen Gogita Arkania (Georgien)
Finale: 1:0 gegen Saleh Abazari (Iran)                                                           

Dirk Kaiser

Categories: Karate News

USV Erfurt die Nummer eins bei den „Eichsfeld Open“

News Deutscher Karate Verband - Thu, 09/12/2019 - 07:29

USV Erfurt die Nummer eins bei den „Eichsfeld Open“

Bei den „7. Eichsfeld Open“ in Heilbad Heiligenstadt (Thüringen) hinterließ das Para-Karate-Team des Deutschen Karate Verbandes (DKV) einen ausgezeichneten Eindruck.

So gelangen Albert Singer (Foto) und Marvin Nöltge mit eindrucksvollen Kata-Darbietungen in der Kategorie „Menschen mit Lernbehinderung über und unter 70 Prozent Schwerbehinderung“ souveräne Siege. Bei den Damen setzte sich Nina Fell mit einer kraftvollen Jiin gegen die amtierende Europameisterin Andreea Nowak durch. Insgesamt hatten 446 Starter aus 56 Vereinen für diese Veranstaltung, an der auch Athleten und Athletinnen aus den Niederlanden teilgenommen hatten, gemeldet.

Zum erfolgreichsten Verein avancierte der USV Erfurt mit zehn ersten, fünf zweiten und vier dritten Plätzen. Auf den Plätzen zwei und drei landeten Karate Dojo Chikara-Club Erfurt (9/6/20) und Nippon Gotha (7/5/6). Als bester niederländischer Verein wurde der Karateklub Fudoshin Roermond auf Platz 15 gelistet.

Weiter geht es für den Auswahl-Kader vom 11. bis 13. Oktober mit einem Trainings-Camp in Berlin.

Hier geht es zu den kompletten Ergebnislisten.                                                        

Dirk Kaiser

Categories: Karate News

Geglückte Generalprobe: Horne auf dem Weg zu Olympia

News Deutscher Karate Verband - Mon, 09/09/2019 - 13:39

Geglückte Generalprobe: Horne auf dem Weg zu Olympia

Jonathan Horne hat sich bei der Premier-League-Veranstaltung in Tokio in beeindruckender Form präsentiert:

In der Kumite-Klasse +84 Kilogramm überzeugte der Welt- und Europameister aus Kaiserslautern in seinen fünf Kämpfen auf ganzer Linie, „ließ nichts anbrennen“, wie es Kumite-Bundestrainer Thomas Nitschmann kurz und knackig auf den Punkt brachte, und sicherte sich den Titel durch ein 1:0 im Finale über den Iraner Saleh Abazari. Besonders bemerkenswert: Der 30-Jährige, der sich für dieses Event viel vorgenommen hatte, musste im gesamten Wettkampf keinen Gegenpunkt hinnehmen. Somit hat Horne nach Aussage von Nitschmann „einen ganz, ganz großen, wenn nicht sogar entscheidenden Schritt in Richtung Teilnahme an den Olympischen Spielen 2020 gemacht“ – und das in der Stätte, in der im kommenden Jahr die olympischen Karate-Wettbewerbe ausgetragen werden.


Ziemlich beste Freude: Jonathan Horne und das Olympia-Maskottchen    Foto-Credit: "DKV / Privat"

 

Auch Noah Bitsch dürfte mit seinem Abschneiden in der japanischen Hauptstadt zufrieden gewesen sein. Obwohl „Noah seine gute Form aus der Vorrunde leider nicht mit ins kleine Finale hat nehmen können“, wie es Thomas Nitschmann formulierte, belegte Bitsch am Ende in der Klasse -75 Kilogramm einen guten fünften Platz.

Unbekümmert und taktisch clever: Jil Augel überrascht

Bei den Damen hinterließ Jil Augel, die ihr erstes Jahr in der Leistungsklasse absolviert, einen starken Eindruck. In der Klasse -55 Kilogramm schaffte sie den Sprung unter die besten 16 Karateka – und das mit Siegen gegen eine starke Kasachin und eine nicht zu unterschätzende Schottin. Jil Augel habe unbekümmert und taktisch clever gekämpft, befand hernach der Bundestrainer, der die 0:1-Niederlage gegen die Brasilianerin Valeria Kumizaki ob der gezeigten Leistungen durchaus verschmerzen konnte.


Überraschte in Tokio: Jil Augel (rechts)    Foto-Credit: "DKV / Brigitte Kraußer"

Jana Bitsch hingegen verpasste das Achtelfinale durch das knappe 1:2 gegen Sabrina Ouihaddadene (Frankreich). Besonders bitter: In der letzten Sekunde des Kampfes hatte sich die 28-Jährige, die den Kampf dominiert, es jedoch verpasst hatte, frühzeitig ein paar Punkte mehr zu machen, einen „Fuß gefangen“. Auch für Johanna Kneer war in der dritten Runde Endstation: Sie unterlag der jungen Griechin Kyriaki Kydonaki durch ein Video-Review vor den Trainern mit 0:1. Zuvor hatte sich Kneer gegen die starke Französin Lea Avazeri und die ebenfalls hoch gehandelte Ukrainerin Halyna Melnyk durchgesetzt. „In der Summe“, sagte Nitschmann, „hätten sowohl Jana Bitsch als auch Johanna Kneer ihre Kämpfe in der regulären Zeit entscheiden können“.

„Hatte mir aufgrund der guten Vorbereitung mehr ausgerechnet“

Die anderen deutschen DKV-Damen seien dagegen unter ihren Möglichkeiten geblieben, analysierte Nitschmann. Sie hätten vielleicht zu viel gewollt und seien dadurch verkrampft gewesen. „Dann macht der Muskel zu und das Auge ist nicht mehr so schnell.“ Insgesamt fällt die Nitschmann‘sche Bilanz zwiespältig aus – trotz des Sieges von Horne und des fünften Platzes von Noah Bitsch. „Ich hatte mir aufgrund der guten Vorbereitung mehr ausgerechnet. Die Motivation und der Trainingseinsatz hatten mich optimistisch gestimmt, dass bei dieser Meisterschaft mehr gehen könnte“, lautete das Fazit des 49-Jährigen.

Auch im Kata gab es für das deutsche Duo nicht viel zu holen: Während Ilja Smorguner seine Teilnahme aufgrund von muskulären Problemen im Rückenbereich kurzfristig hatte absagen müssen, kam Jasmin Jüttner nach 23,0 Punkten in Runde eins nicht über die zweite Runde 22,64 (Punkte) hinaus.

Die Kämpfe im Überblick

Shara Hubrich (-50 Kilogramm)
1.Runde: Freilos
2.Runde: 1:1 gegen Moldir Zhangbyrbay (Kasachstan)

Jil Augel (-55 Kilogramm)
1.Runde: 3:1 gegen Sabina Zakharova (Kasachstan)
2.Runde: 2:1 gegen Amy Connell (Schottland)
3.Runde: 0:1 Valeria Kumizaki (Brasilien)

Jana Bitsch (-55 Kilogramm)
1.Runde: Freilos
2.Runde: 1:0 gegen Li Lirisman (Estland)
3.Runde: 1:2 gegen Sabrina Ouihaddadene (Frankreich)

Gizem Bugur (-55 Kilogramm)
1.Runde: 6:1 gegen Melinda Michel (Schweiz)
2.Runde: 0:1 gegen Shiori Nakamura (Japan)

Johanna Kneer (-68 Kilogramm)
1.Runde: 0:0 gegen Lea Avazeri (Frankreich)
2.Runde: 3:0 gegen Halyna Melnyk (Ukraine)
3.Runde: 0:1 gegen Kyriaki Kydonaki (Griechenland)

Madeleine Schröter (-68 Kilogramm)
1.Runde: 0:4 gegen Cheryl Murphy (USA)

Charlotte Grimm (+68 Kilogramm)
1.Runde: 0:0 gegen Tzu-Hsuan Wen (Taipeh)

Merem Yildirim (+68 Kilogramm / KC Shogun Memmingen)
1.Runde: 0:3 gegen Anne Laure Florentin (Frankreich)

David Kuhn (-67 Kilogramm)
1.Runde: 0:1 gegen Andres Delgado Madera (Venezuela)

Noah Bitsch (-75 Kilogramm)
1.Runde: 3:0 gegen Petar Zaborski (Nord-Mazedonien)
2.Runde: 0:3 gegen Ken Nishimura (Japan)

Repechage Pool
1.Runde: 2:0 gegen Aleksandr Shcherban (Russland)
2.Runde: 2:1 gegen Thomas Scott (USA)
Kampf um Platz drei: 0:5 gegen Bahman Ghoncheh Asgari (Iran)

Jonathan Horne (+84 Kilogramm)
1.Runde: Freilos
2.Runde: 5:0 gegen Angel Georgieff (Frankreich)
3.Runde: 2:0 Daiki Ando (Japan)
4.Runde: 1:0 Zvonimir Zivkovic (Kroatien)
Halbfinale: 1:0 gegen Gogita Arkania (Georgien)
Finale: 1:0 gegen Saleh Abazari (Iran)                                                           

Dirk Kaiser

Categories: Karate News

Optimale Bedingungen in Okinawa

News Deutscher Karate Verband - Tue, 09/03/2019 - 09:36

Optimale Bedingungen in Okinawa

Thomas Nitschmann gerät regelrecht ins Schwärmen: „Die Japaner behandeln uns hier wie kleine Götter“, sagt der für den Kumite-Bereich verantwortliche Bundestrainer über den Aufenthalt auf Okinawa.

Seit gut einer Woche befinden sich die Top-Karateka des Deutschen Karate Verbandes (DKV) zur Vorbereitung auf das Premier-League-Turnier in Tokio (6. – 8. September) in der Präfektur Okinawa – einer Insel , die im ost-chinesischen Meer zwischen Taiwan und dem japanischen Festland gelegen ist.

Und die Bedingungen für die Vorbereitung auf das erste große Event nach der Sommerpause könnten nicht besser sein. „Wir fühlen uns bestens aufgehoben und genießen eine Vorbereitung auf höchstem Niveau“, ist Nitschmann voll des Lobes über den Gastgeber. Angesichts der Rahmen-Bedingungen sei es nicht nötig, den Motivator zu geben. Die Mannschaft sei zu 100 Prozent motiviert und fokussiert. Das könne man im Training sehen. Obschon die Einheiten dem DKV-Team einiges abverlangten, wie Nitschmann zu Protokoll gibt, sind „alle fit und gesund“. Einen wesentlichen Beitrag dazu leistet auch die medizinische Abteilung, die „optimal arbeitet“.


Fit, gesund und gut gelaunt: So präsentierte sich das DKV-Team in der Vorbereitung    Foto-Credit "DKV / Privat"


Treffen mit Vertretern aus Politik und Sport

Dass die deutschen Karateka auf Okinawa überaus herzlich willkommen sind, zeigt sich unter anderem daran, dass sich Vertreter aus der japanischen Politik und des Sports Zeit genommen haben, um die DKV-Delegation einen Besuch abzustatten und mit ihnen einen kompletten Tag zu verbringen. Darüber hinaus kamen Nitschmann & Co. in den Genuss zwischen 80 und 100 Kinder auf vier Wettkampf-Flächen zu trainieren. Was der Bundestrainer dabei zu sehen bekommen hatte, hat bei ihm nachhaltigen Eindruck hinterlassen. „Es ist schon beeindruckend, welche Leistung auf Okinawa gerade im Kinderbereich vorhanden ist.“

Beim DKV-Tag am 14. September in Ludwigsburg können sich die Teilnehmer und Teilnehmerinnen einen Eindruck von den Trainings-Prinzipien und der Trainings-Gestaltung, die dem Okinawa-Kindertraining zugrunde liegen, verschaffen. Einer der größten Meister seines Faches, Naonobu Ahagon (10. DAN Hanshi), wird an diesem Tag Einblicke in das Okinawa-Kindertraining gewähren – sowohl in der Theorie als auch in der Praxis.

Zurück nach Japan: In Tokio, dem Austragungsort der Olympischen Spiele 2020, geht es für das Team, zu dem auch Ilja Smorguner und Jasmin Jüttner (Kata) gehören, darum, die guten Trainingsleistungen zu bestätigen – und nach Möglichkeit weitere Punkte in der Olympia-Qualifikation zu sammeln.

Der Kumite-Kader: Shara Hubrich (-50 Kilogramm), Jil Augel, Jana Bitsch, Gizem Bugur (alle -55 Kilogramm), Madeleine Schröter, Johanna Kneer (beide -68 Kilogramm), Charlotte Grimm (+68 Kilogramm); David Kuhn (-67 Kilogramm), Noah Bitsch (-75 Kilogramm) und Jonathan Horne (+84 Kilogramm).                                                                                             

Dirk Kaiser

 

 

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Das neue Köhler-Konzept beschert dem DKV 15 lizenzierte Gesundheits-Trainer/innen

News Deutscher Karate Verband - Mon, 09/02/2019 - 12:07

Das neue Köhler-Konzept beschert dem DKV 15 lizenzierte Gesundheits-Trainer/innen

Die Premiere ist gelungen: 15 Teilnehmer und Teilnehmerinnen dürfen sich ab sofort „Lizenzierter Gesundheits-Trainer des DKV“ nennen.

Dabei wurde die von Vico Köhler, er zeichnet beim Deutschen Karate Verband (DKV) für den Gesundheitssport verantwortlich, konzipierte Ausbildung in zwei Abschnitte unterteilt. Im ersten Teil des Lehrgangs, der unter dem Motto „Haltung und Bewegung“ beim 1. Brandenburger Kampfsportverein durchgeführt wurde, ging es unter anderem um die Grundlagen des Gesundheitssports, dessen Kriterien und Ziele sowie den Aufbau von Gesundheitssport-Angeboten.

Weitere Themen-Schwerpunkte waren die theoretischen Grundlagen in Bezug auf Kommunikation, Ernährung und Energie-Bedarfe sowie die motorischen Grundeigenschaften. In der Praxis wurden dann Balanceboards, Therabänder und Pezzibälle für die Haltungs-Übungen erprobt und auf ihre Nutzung hinsichtlich des Haltungs- und Bewegungs-Trainings überprüft.

Ausbildungs-Lehrgang in zwei Abschnitte unterteilt

Der zweite Ausbildungs-Teil war der Herz-Kreislauf-Thematik (Risikofaktoren und Krankheitsbilder) gewidmet. Neben der Bestimmung des Blutdrucks, dem Pulsmessen und einem Erste-Hilfe-Kurs stand das Ausdauer-Training nach „Köhler’scher Art“ im Mittelpunkt.

Grundlage des Kombi-Angebots „Gesundheits-Trainer“, das Vico Köhler 2020 erneut anbieten wird, ist das neu geschaffene Lizenz-Paket aus dem Gesundheits-Trainer B/ÜL „Haltung und Bewegung“, dem Gesundheits-Trainer B/ÜL Prävention „Herz-Kreislauf“, dem Qualitätssiegel „Sport Pro Gesundheit – Budomotion/Haltung und Bewegung“, dem Qualitätssiegel „Sport Pro Gesundheit – Budomotion/Herz-Kreislauf“, dem „Deutschen Standard Prävention“ und der Ernennung des Vereins zum „Offiziellen Stützpunkt für Gesundheits-Prävention im DKV“.                                                                                                                                               

Dirk Kaiser

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Als herausragende Zweite ist Jana Bitsch eine Gewinnerin

News Deutscher Karate Verband - Thu, 08/29/2019 - 10:00

Als herausragende Zweite ist Jana Bitsch eine Gewinnerin

Bereits die Nominierung für die Wahl zum „Sport-Stipendiat des Jahres 2019“, initiiert von der Stiftung Deutsche Sporthilfe in Kooperation mit der Deutschen Bank, war ein großer Erfolg für den Deutschen Karate Verband im Allgemeinen und für Vize-Weltmeisterin Jana Bitsch im Besonderen. Schließlich hatte sie sich bei der Auswahl der fünf Finalisten und Finalistinnen in einem Feld von über 100 hochrangigen Bewerbern durchgesetzt. Obwohl es nicht ganz zum „großen Coup“ gereicht hat, das „Sport-Stipendiat des Jahres“ ging an die Gesamtweltcup-Dritte im Ski Freestyle, Kea Kühnel, darf sich Deutschlands Spitzen-Karateka als Gewinnerin fühlen: Als Zweitplatzierte des Online-Votings, an dem sich in den vergangenen Wochen insgesamt 14.000 Sport-Begeisterte beteiligt hatten, erhält sie eine Zusatzförderung von 50 Prozent des monatlichen Stipendiums durch die Deutsche Bank – und das über 18 Monate.

Exzellente Botschafterin überzeugt mit Spontaneität, Fröhlichkeit und Empathie

Bei Ihrer Präsentation vor einem hochrangigen Publikum in den Räumen der Deutschen Bank in Frankfurt überzeugte Jana Bitsch mit ihrer spontanen, fröhlichen und empathischen Art und war so eine exzellente Botschafterin des Deutschen Karate Verbandes.

Zu den fünf Finalisten und Finalistinnen gehörten neben Jana Bitsch und Kea Kühnel der Paralympics-Sieger in der Leichtathletik, Johannes Floors, Anna-Lena Forster (Paralympics-Siegerin im Ski alpin) und Johannes Weißenfeld (Weltmeister im Rudern / Deutschland-Achter). Kriterien für die Wahl zum „Sport-Stipendiat des Jahres“ waren die sportlichen Leistungen sowie Erfolge und Fortschritte im Studium, die in der Zeit von Mai 2018 bis April 2019 erzielt worden waren.


Strahlende Zweitplatzierte: Jana Bisch, eingerahmt von ihrem Lebensgefährten Jonas Messerschmidt (links) und DKV-Präsident Wolfgang Weigert    Foto-Credit: "DKV / Brigitte Kraußer"

Unter einem Hut: Hochleistungssport und Studium

Dass es Jana Bitsch gelingt, Hochleistungssport und Studium sehr wohl unter einen Hut zu bringen, verdeutlicht die Tatsache, dass sie ihr Bachelor-Studium im Studiengang „Sport-Management“ in der Regelzeit abgeschlossen hat. Angesichts des intensiven Trainings am Bundesstützpunkt Duisburg und den zahlreichen Wettkämpfen auf den verschiedenen Kontinenten ist das absolvierte Pensum in beiden Bereichen in der Tat eine anzuerkennende und bemerkenswerte Leistung. Derzeit arbeitet die Kumite-Kämpferin (Gewichtsklasse -55 Kilogramm) an ihrem „Master“, den sie nach ihren Vorstellungen noch in diesem Jahr zu Ende bringen möchte.

Dirk Kaiser

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DKV-Fanreise zu Olympia 2020: JTB Europe bietet einmaliges, limitiertes All-Inclusive-Angebot an

News Deutscher Karate Verband - Sat, 08/24/2019 - 07:06

Es ist ein Angebot, das man nicht ausschlagen kann! Zu den Olympischen Spielen 2020 in Tokio...

Es ist ein Angebot, das man nicht ausschlagen kann! Zu den Olympischen Spielen 2020 in Tokio bietet JTB Europe, offizieller Partner des DKV für Reisen nach Japan und Okinawa, allen Karate-Begeisterten ein All-Inclusive-Paket an. Für 3.900 Euro pro Person (Doppelzimmer zur Doppelnutzung) geht es am 4. August von Frankfurt oder München mit All Nippon Airways (Economy Class) nonstop zum Airport Haneda in Tokio. Dort wartet ein Shuttle, um die Teilnehmer der DKV-Fanreise ins „The Gate Hotel Asakusa Kaminarimon“ zu bringen. Der Aufenthalt dort dauert bis zum 10. August (Tag des Rückflugs) und beinhaltet ein reichhaltiges Frühstück. Eintrittskarten für alle fünf Karate-Veranstaltungen bei den Olympischen Spielen sorgen für das sportliche Highlight des „Trip to Tokyo“.

Wer dieses Angebot in Anspruch nehmen möchte, der sollte sich aus zwei Gründen beeilen: Erstens ist die Teilnehmerzahl auf 30 Personen begrenzt, zweitens ist das Angebot nur bis Montag, den 26. August, 10.00 Uhr, gültig.

Über die offizielle Homepage von JTB Europe können Sie sich einen Überblick über den Reiseveranstalter verschaffen. Ansprechpartner auf Seiten von JTB Europe sind Tsubasa Saito (tsubasa_saito@jtb-europe.com) und Claudius Köhl (claudius_koehl@jtb-europe.com oder 069/92187724).

Die Zahlungs-Bedingungen sehen wie folgt aus: 10 % der gesamten Reisekosten sind zahlbar 30 Tage nach der Buchungs-Bestätigung; 90 % der Reisekosten sind zahlbar bis zum 31. März 2020. Eine Stornierung oder Rückzahlung ist nach Buchungs-Bestätigung nicht möglich. Sollte ein Einzelzimmer gewünscht sein, wird ein Aufpreis von 1.400 Euro fällig. Abgewickelt werden die Zahlungen direkt mit JTB Europe.

Interessenten wenden sich bitte per Mail direkt an die Geschäftsstelle des DKV (info@karate.de). Diese nimmt die Anmeldungen bis Montag, den 26. August, 9.00 Uhr, entgegen. Dabei entscheidet der zeitliche Eingang der Anmeldungen über die Teilnahme an der Reise

 

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Interview mit Kumite Bundestrainer Thomas Nitschmann

News Deutscher Karate Verband - Tue, 08/20/2019 - 14:20

Es war ein anstrengendes, kräftezehrendes erstes Halbjahr, das die deutschen Top-Karateka zu absolvieren hatten: Zahlreiche Veranstaltungen, noch dazu auf verschiedenen Kontinenten, hatten den Rhythmus des Olympia-Kaders vorgegeben.

Momentan befindet sich dieser (der Olympia-Kader, Anm. d. Red.) in der Sommerpause; erst Anfang September geht die Jagd nach den Punkten für eine mögliche Olympia-Teilnahme weiter. 

Im folgenden Interview zieht Bundestrainer Thomas Nitschmann, 49, ein Zwischen-Fazit und spricht dabei unter anderem über den unterschätzten Reisestress. Zudem äußert er sich über das Potenzial seiner Schützlinge mit Blick auf Tokio 2020, das komplexe Qualifikations-System und die Bedeutung der „Paris Open“ für das kommende Jahr.

Herr Nitschmann, die Kader-Athleten befinden sich in der Sommerpause. Wie fällt Ihr Fazit für die erste Hälfte dieses Jahres aus?
Thomas Nitschmann: „Sicherlich hätten wir uns bei einigen Veranstaltungen bessere Resultate gewünscht, keine Frage. Allerdings war die Anzahl der Turniere und der damit verbundene Reisestress doch größer als erwartet! Zudem lässt uns der kurze Abstand zwischen den Turnieren wenig Zeit für das so wichtige Training. Aber die Olympia-Qualifikation ist noch lang…“

Welche Athletinnen und Athleten haben Sie überrascht und aus welchem Grund?
Thomas Nitschmann: „Jonathan Horne wurde vergangenes Jahr Weltmeister und direkt im Anschluss Europameister. Solch eine Leistung ist bemerkenswert. Darüber hinaus ist er momentan für Tokio qualifiziert, und er hinterlässt einen mental starken Eindruck. Jana Bitsch ist der Fleiß in Person – und es ist schön zu sehen, wie fokussiert sie an diese Qualifikation herangeht. Außerdem zeigt sie grandiose Kämpfe und ist regelmäßig auf dem Podest zu finden.“

„Die Turniere hätten in den Olympia-Klassen ausgekämpft werden müssen“

Was erwarten Sie von Ihren Schützlingen bei den noch fünf ausstehenden Wettkämpfen in diesem Jahr?
Thomas Nitschmann: „Das wir am Ende des Jahres besser dastehen als momentan!“

Mit Blick auf Tokio: Wer hat die besten Chancen, an den Olympischen Spielen teilzunehmen?
Thomas Nitschmann: „Alle! Da noch ein direktes Qualifikations-Turnier im Mai 2020 in Paris stattfindet, an dem die bereits Qualifizierten nicht teilnehmen dürfen, ist somit noch für alle die Möglichkeit gegeben, sich zu qualifizieren. Das Potenzial dafür hat der komplette Olympia-Kader.“

Das Qualifikations-System für Olympia ist recht komplex und für den Laien nicht sofort zu durchschauen: Hätten Sie sich einen anderen Modus gewünscht?
Thomas Nitschmann: „Definitiv. Die Anzahl der Turniere ist viel zu hoch, dadurch steigt das Verletzungs-Risiko. Hinzu kommt, dass die Punkte-Verteilung der jeweiligen Turniere nicht fair gestaltet ist! So muss sich beispielsweise der Welt- und Europameister weiterhin qualifizieren. Die Turniere hätten in den Olympia-Klassen ausgekämpft werden müssen.“

„Ich mache mir keine Sorgen über unseren Nachwuchs“


Strahlt Optimismus pur aus: Bundestrainer Thomas Nitschmann    Foto-Credit: "DKV / Brigitte Kraußer"

Welche Herausforderungen stehen in den ersten drei Monaten des kommenden Jahres an?
Thomas Nitschmann: „Wir sollten unsere geplanten Trainingslager optimal nutzen, um unseren Athleten und Athletinnen einen perfekten Start in dieses schwere Jahr zu ermöglichen! Die ‚Paris Open‘ im Januar werden richtungsweisend für das komplette Jahr sein. Bei dieser Veranstaltung müssen wir fit sein.“

Wie ist es um den deutschen Nachwuchs bestellt?
Thomas Nitschmann: „Ich mache mir zum jetzigen Zeitpunkt keine Sorgen über unseren Nachwuchs. Wir sind gut aufgestellt und haben hervorragende Trainer in diesem Bereich. Die Erfolge in der jüngeren Vergangenheit zeigen diesen Trend auch auf.“

Welche Karateka haben Sie auf dem Zettel für die nach-olympische Zeit?
Thomas Nitschmann: „Namentlich möchte ich keinen speziell hervorheben. Es sind junge Sportler und Sportlerinnen, die noch einen langen Weg vor sich haben. Aber das Potenzial ganz nach oben zu kommen, haben einige.“                                    

Die Fragen stellte Dirk Kaiser

Über Thomas Nitschmann

Thomas Nitschmann, 49, verantwortet seit 2004 die A-Nationalmannschaft und den U21-Auswahl-Kader. Der Inhaber des 6. DAN gehörte zu seiner aktiven Zeit zehn Jahre dem Nationalteam an und gewann mehrere Medaillen bei Welt- und Europameisterschaften. Nitschmann, der mit dem Karatesport 1984 begonnen hat, betreibt zudem seit 1995 die Karate-Schule USC Duisburg.

Categories: Karate News

Tickets für die olympischen Karate-Wettbewerbe erhältlich

News Deutscher Karate Verband - Mon, 08/19/2019 - 07:47

Die Olympischen Spiele 2020 in Tokio werfen bereits ein Jahr vor Veranstaltungs-Beginn ihre Schatten voraus.

Nun ist es möglich, über den offiziellen Partner von „Team D“, DERTOUR, Tickets für die Karate-Wettbewerbe zu erwerben. Diese finden vom 6. – 8. August 2020 im Nippon Budokan statt.

Die Eintrittspreise liegen zwischen 33,00 Euro und 75,00 Euro für die Wettkämpfe, die um 9.00 Uhr am Vormittag starten, und zwischen 52,00 Euro und 120,00 Euro in der ab 17.00 Uhr beginnenden Abend-Session. Am Donnerstag, den 8. August, sind die Olympia-Karateka von 14.00 – 20.15 Uhr gefordert. In der Abend-Session werden die Medaillen vergeben; zudem steht die Siegerehrung auf dem Programm.

Weitere Informationen zu den Tickets sowie Reise-Angeboten und den Sportstätten finden sich unter www.dertour.de/olympia.

Zeitplan & Eintrittspreise:

Dienstag, 6. August: 9.00 – 14.35 Uhr 
Kata (Damen): Ausscheidungs- und Platzierungsrunde
Kumite (Damen / -55 Kilogramm): Ausscheidungsrunde
Kumite (Herren / -67 Kilogramm): Ausscheidungsrunde
Ticketpreise: 33,00 Euro (Kat. D), 47,00 Euro (Kat. C), 61,00 Euro (Kat. B), 75,00 Euro (Kat. A)

Dienstag, 6. August: 17.00 – 21.30 Uhr
Kata (Damen): Halbfinale & Finale
Kumite (Damen / -55 Kilogramm): Halbfinale & Finale
Kumite (Herren / -67 Kilogramm): Halbfinale & Finale
Ticketpreise: 52,00 Euro (Kat. D), 66,00 Euro (Kat. C), 103,00 Euro (Kat. B), 120,00 Euro (Kat. A)

Mittwoch, 7. August: 10.00 – 14.35 Uhr
Kata (Herren): Ausscheidungs- und Platzierungsrunde
Kumite (Damen / -61 Kilogramm): Ausscheidungsrunde
Kumite (Herren / -75 Kilogramm): Ausscheidungsrunde
Ticketpreise: 33,00 Euro (Kat. D), 47,00 Euro (Kat. C), 61,00 Euro (Kat. B), 75,00 Euro (Kat. A)

Mittwoch, 7. August: 17.00 – 21.30 Uhr
Kata (Herren): Halbfinale & Finale
Kumite (Damen / -61 Kilogramm): Halbfinale & Finale
Kumite (Herren / -75 Kilogramm): Halbfinale & Finale
Ticketpreise: 52,00 Euro (Kat. D), 66,00 Euro (Kat. C), 103,00 Euro (Kat. B), 120,00 Euro (Kat. A)

Donnerstag, 8. August: 14.00 – 20.15 Uhr
Kumite (Damen / +61 Kilogramm): Ausscheidungsrunde, Halbfinale & Finale
Kumite (Herren / +75 Kilogramm): Ausscheidungsrunde, Halbfinale & Finale
Ticketpreise: 52,00 Euro (Kat. D), 66,00 Euro (Kat. C), 103,00 Euro (Kat. B), 120,00 Euro (Kat. A)

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