Karate News

Fernsehbericht über DKV-Karate auf Sport1

News Deutscher Karate Verband - Mon, 11/26/2018 - 10:46

Hier die WM (noch einmal) erleben:
Sport1 zeigt am Samstag, 1.12.2018, ab 14 Uhr eine Stunde lang die Höhepunkte der WM 2018 und des ersten DKV Karate Awards


Link zum Fernsehbericht 

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Deutsche Meisterschaft der Schüler und Masterklasse

News Deutscher Karate Verband - Mon, 11/19/2018 - 15:19

Ilsenburg. Nach 2016 richtete das Dojo Yamakawa Karate-Do Ballenstedt e.V. mit dem Vereinsvorsitzenden und DKV Vizepräsident Alexander Löwe erneut eine Deutsche Meisterschaft aus.

Die jüngsten und die erfahrensten Karatekas Deutschlands reisten in die Harzlandhalle, um dort die diesjährigen Titelträger auszukämpfen. Der ausrichtende Verein im Harz bot perfekte Bedingungen für ausgezeichnete Karate-Wettbewerbe.

Insgesamt gingen mit 534 Schülerinnen und Schülern eine stattliche Anzahl von Meldungen im Vorfeld dieser Meisterschaft ein, die es erstmal zu bewältigen galt. Die DKV Wettkampfkommission um Heinke Eltze und ihrem Team (Corinna Geppert, Patrick Olszewski, Simo Tolo, Yeter Berna Uguz und Detlef König) gestaltete durch eine gut organisierte Vorbereitung einen reibungslosen Ablauf der 2-tägigen Veranstaltung.









Das Finale wurde durch DKV Bundesjugendreferenten Vico Köhler in einer Begrüßungsrede eröffnet. Aus den Händen von DKV-Vizepräsident Falk Neumann erhielt im Anschluss Vereinsvertreter Alexander Löwe als Dank für seinen Einsatz und vor allem dem seines Helferteams die Ausrichterurkunde. Nachdem Falk am Samstag das Geburtstagskind des Tages war, durfte Alexander Löwe die Glückwünsche direkt wieder mit einem kleinen Präsent zurückgeben.

Der Karate-Nachwuchs präsentierte sich in allen Wettbewerben auf hohem Niveau, aber gleichzeitig auch sehr diszipliniert und kollegial. Das Ärzteteam um Dr. Thomas Bäuml hatte zwar einige Einsätze, zum Glück blieben große Verletzungen aus. Bester Landesverband im Medaillenspiegel war der Bayerische Karate Bund, dicht gefolgt von Baden-Württemberg.












MASTERKLASSE

Am Sonntag durfte dann die Masterklasse ihr Können unter Beweis stellen. Die Meldungen lagen im Vergleich zum Vorjahr mit über 260 Teilnehmern aus 140 Vereinen ziemlich gleich, wobei das Niveau gefühlt immer besser wird. Das ist auch das Ergebnis einer guten Verbandsarbeit innerhalb des DKV bzw. den Landesverbänden. Mastersbeauftragte Gitti Kraußer hat hier vor allem im BKB durch eine engagierte Organisation einen Großteil dazu beigetragen. Die Masters stehen den jüngeren Altersgruppen in Nichts mehr nach, denn auch deren Vorbereitung ist lang und intensiv. „Besonders wichtig für den DKV ist, dass die Masters als Multiplikatoren und vor allem auch als Trainer mit Vorbildfunktion im Nachwuchsbereich des Spitzensports agieren und so für dessen weiter positive Entwicklung beitragen“, so Gitti Kraußer.









Vom 27.-29. Juli 2019 finden in Turin die European Master Games statt, die nur alle vier Jahre veranstaltet werden. „Mit den bei der DM gezeigten Leistungen sind unsere Athleten, wie bereits bei den letzten European Master Games, in der Medaillenvergabe sicher ganz vorne zu finden“, gab Gitti Kraußer bereits eine kleine Tendenz ihres Ressorts. Zur Vorbereitung auf dieses Großevent bietet der DKV am 19.01.2019 (Welzbachhalle in Großostheim) und am 13.04.2019 (noch offen) zwei Vorbereitungslehrgänge, die mit hochrangigen Trainern zur Teambildung und dem letzten Feinschliff dienen soll. Am Ende des Tages dieser Deutschen Meisterschaft der Masterklasse konnte sich der Landesverband Nordrhein Westfalen mit sechs Gold-, 3 Silber und unglaubliche 12 Bronzemedaillen vor Hessen und Rheinland Pfalz im Medaillenspiegel platzieren.

Bericht und Bilder
Melanie Feldmeier

Downloads und Ergebnisse zur DM Masterklasse
Downloads und Ergebnisse zur DM Schüler

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Wolfgang Weigert als Vizepräsident der World Karate Federation wiedergewählt

News Deutscher Karate Verband - Fri, 11/16/2018 - 09:28

Am Rande der diesjährigen WM in Madrid wurde das Executive-Komitee der World Karate Fédération komplett neu gewählt.

Der Präsident des Deutschen Karate Verbandes Wolfgang Weigert, welcher seit 2014 in diesem höchsten Gremium des Weltkarate vertreten ist, wurde mit einem hervorragenden Ergebnis in geheimer Wahl bis 2022 wiedergewählt.

Im Exekutivkomitee wurde er als Vizepräsident mit dem Aufgabenbereich Paralympische Spiele und Parakarate ebenfalls einstimmig wiedergewählt.

Zugleich wurde er mit der neuen Aufgabe des Flüchtlingsteams der WKF betraut, dass schon zum ersten Mal als Teil des IOC Refugees-Team bei den Olympischen Spielen in Tokio zum Einsatz kommen wird.

Damit wurde das Engagement des DKV-Präsidenten in den letzten Jahren in diesen Bereichen gewürdigt und er mit diesem exponierten Amt betraut.

Wolfgang Weigert nimmt so weiterhin die bisher höchste Position eines Deutschen Vertreters in der World Karate Federation ein.

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Eigene DKV-Fernsehzeiten beim deutschen Fernsehsender Sport1

News Deutscher Karate Verband - Thu, 10/18/2018 - 07:07
Der Deutsche Karate Verband e.V. bekommt eigene Fernsehzeiten beim deutschen Spartensender Sport1, die Inhalte werden gemeinsam abgestimmt. Sport1 möchte Karate einem breiteren Publikum vorstellen und so Schritt für Schritt unsere Sportart im Fernsehen etablieren.

Schon der Auftakt hat es in sich: am Samstag, 01. Dezember wird Sport1 von 14.00 Uhr bis 15.00 Uhr – also eine ganze Stunde! - von der Weltmeisterschaft in Madrid und von unserem Karate Award in München ausführlich berichten. Dies soll eine Mischung aus Spitzen- und Breitensport mit Interviews und Hintergrundfakten bilden.

So ist geplant, den Weg einiger unsere WM-Starter in Madrid von den Vorkämpfen bis in die Finalkämpfe zu dokumentieren. Diese Kämpfe werden von unserem früheren Spitzenkämpfer Heinrich Leistenschneider als Co-Kommentator mit entsprechendem Fachwissen kommentiert.

Bei der Karate Award Gala werden die Preisträger vorgestellt und einige unserer hochrangigen Jurymitglieder und Laudatoren, wie z.B. der 1. DFB Vizepräsident Dr. Rainer Koch dazu interviewt. Dadurch werden unsere Preisträger, ihre Leistungen und Verdienste einem großen Publikum bekannt.

Diese Zusammenarbeit zwischen Sport1 und dem Deutschen Karate Verband e.V. ist ein bislang einmaliger und elementarer Schritt zu mehr Präsenz sowohl für den deutschen Karate-Spitzen- wie auch Breitensport im Deutschen Fernsehen und damit in der breiten Öffentlichkeit.
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DKV-TAG 2018 in Neuss

News Deutscher Karate Verband - Sat, 09/08/2018 - 14:23
Erfolg-, und lehrreicher DKV-Tag in Neuss/Nordrhein-Westfalen

In einer der ältesten Städte Deutschlands trafen sich am Samstag, den 8.September Karateka aus dem gesamten Bundesgebiet um gemeinsam Karate in allen seinen Facetten zu trainieren.Hierbei standen die Themen Breitensport, Spitzensport, Para-Karate und die Karate für die Masterklasse im Vordergrund der, schon zur beliebten Tradition gewordenen, DKV-Veranstaltung. 

Simo Tolo und sein 30-köpfiges Team vom SV Unsui Dojo Neuss boten den knapp 200 karate-begeisterten Teilnehmerinnen und Teilnehmern beste Bedingungen um sich den ganzen Tag ihrer Kampfkunst intensiv zu widmen.

Die Elmar-Frings Sporthalle, mit insgesamt drei Trainingsbereichen, rahmte den DKV-Tag perfekt ein und lud auch zwischen den insgesamt 15 Übungseinheiten zum gemütlichen Verweilen und zu angeregten Fachgesprächen ein.



Der DKV-Präsident Wolfgang Weigert, der nach der ersten Trainingsrunde alle Karate-Enthusiasten in Neuss feierlich begrüßte, freute sich über das hohe Trainingsniveau und die Qualität der angebotenen Trainingsinhalte.

Dies war vollumfänglich dem wirklich hochklassigen und motivierten Trainerstab zu verdanken. Alle Referenten waren perfekt vorbereitet und vermittelten die ihr umfassendes Wissen mit großem Enthusiasmus.



Kata-begeisterte Karateka kamen bei Lothar J.Ratschke, Antonio Dionisio, Kenichi Sato und Jörg Auffarth voll auf ihre Kosten während BJT Klaus Bitsch, KDNW-Präsident Rainer Katteluhn, KDNW Leistungssportreferent Detlef Tolksdorf und Ernes Erko Kalac die Kumite-Trainingeinheiten gestalteteten.

In beiden Bereichen wurden die zahlreichen Teilnehmer gleichermaßen mit durchdachtem Trainingaufbau und anspruchsvollen Übungsformen angemessen gefordert und gefördert.



Heiko Kuppi und Jörg Baumgarten lehrten die Inhalte im Para-Karate und bewiesen, dass auch Karate für Menschen mit Handicap einen wichtigen Bestandteil im DKV darstellt.

Auch Karateka, die noch keine Erfahrungswerte mit Parate-Karate hatten, merkten schnell den hohen Anspruch, der an die Teilnehmer gestellt wird. 



Die Beauftragte für das Masters Karate im DKV Gitti Kraußer und ihr Stellvertreter Jörg Auffarth waren sichtlich beeindruckt über die große Teilnehmerresonanz in ihrem Ressort.

Über 50 Karateka ab der Altersklasse Ü35 waren vor Ort und überzeugten mit hoher Qualität und großem Trainingseinsatz. Viele empfahlen sich bereits für die nächsten Maßnahmen des 2019 entstehenden DKV Masters Kader.

Im Rahmen des DKV-Tages wurden zudem noch einige Tagungen und Sitzungen abgehalten. So trafen sich die am Vortag Landesleistungssportreferenten und die Stilrichtungsreferenten Shotokan. Zudem fanden der Bundesfrauentag, Bundesjugendtag sowie eine Tagung der Referenten im Bereich Gesundheitssport/Budomotion statt. Weiterhin wurde das "Erasmus-plus Projekt „Sport at school“ vorgestellt.

Seine Premiere feierte zudem ein Workshop unter der Federführung des Bundestrainers Thomas Nitschmann, der sich an alle Landestrainer und Heimtrainer von Bundeskaderathleten im Kumite Bereich richtete.



Während dieses Treffens wurde über die Gestaltung eines Leistungssportkonzeptes im Nachwuchsbereich gesprochen und wie man auf Vereins-, Länder-, und Bundesebene die Kräfte noch mehr bündeln kann, um den stetig steigenden Erfordernissen im internationalem Wettkampfgeschehen auch zukünftig gewachsen zu sein.

Außerdem wurde über aktuelle Zahlen, Daten und Fakten rund um das Nationalteam gesprochen und Videomaterial von aktuellen WKF-Meisterschaften vorgestellt und ausgewertet. Speziell für den Kata-Bereich wird im Januar 2019 ein weiterer Workshop organisiert.

Der DKV 2019 findet in Ludwigsburg/Baden-Württemberg statt. Auch hier wird der DKV wieder ein spannendes und abwechslungsreiches Lehrgangsprogramm gestalten.

Text: Christian Grüner, Bilder: Gitti Kraußer

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German Open- Auftakt für die Olympia-Qualifikation

News Deutscher Karate Verband - Sat, 09/08/2018 - 05:48

Premier League eröffnete Wettrennen um Startplätze – Karate-Weltspitze zu Gast in Berlin

Gladbeck/Berlin. Die K1 German Open eröffneten vom 14.-16. September das Rennen um wertvolle Olympia-Punkte für Karateka aus aller Welt.

Weltspitze in Berlin
Das Turnier, das zur Spitzenreihe der K1 Premier League der World Karate Federation (WKF) gehört, lockte daher Spitzenathleten aus aller Welt an die Spree. Insgesamt waren knapp 800 Karateka gemeldet.



Für den DKV war eine besondere Auszeichnung, das erste Turnier im Rahmen der Olympiaqualifikation auszurichten. „Wir sind stolz auf diese Möglichkeit“, sagt DKV-Präsident Wolfgang Weigert, der auch Vizepräsident der WKF ist. Karate wird bei den Olympischen Spielen 2020 in Tokio erstmals unter den fünf Ringen zu sehen sein, der Weltverband hofft danach auf eine ständige Aufnahme in das Programm.

Die K1 Premier League ist dazu ein wichtiger Baustein, bei der nur die 64 Besten der Weltrankingliste in den einzelnen Disziplinen an den Start gehen dürfen. Insgesamt sieben Turniere auf der ganzen Welt gehören in diese Reihe, dazu gesellt sich mit der K1 Series A ein Unterhaus von weiteren Wettkämpfen. Gemeinsam mit den Ergebnissen aus dieser anspruchsvollen Serie zählen Wertungspunkte für Welt- und Kontinentalmeisterschaften in die Qualifikationsrangliste.



Mit etwa 150 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern sorgte das lokale Organisationsteam des Berliner Karate Verbandes um die BKV-Päsidentin Kathrin Brachwitz, Cheforganisator Heiner Hansen, BKV Geschäftsführerin Brigitte Benjes, Marlis Gebbing, Bereichsleiter Boris Mahn, Murat Salbas und Yasin Karaca für eine hervorragende Organisation und eine entspannte Atmosphäre.

Dank der guten Zusammenarbeit mit der DKV-Wettkampfkommission und den WKF-Verantwortlichen verliefen die drei Wettkampftage ohne Verzögerungen und Komplikationen. Das deutsche Team und die Gäste aus allen Winkeln der Welt fühlten sich in der Horst-Körber-Sportananlage, direkt neben dem Berliner Olympiastadion wie zuhause.

Jonathan Horne in Topform, Shara Hubrich, Noah Bitsch und das Kata Damen Team verpassen knapp die Medaille

In dem hochklassigen Starterfeld waren alle amtierenden, sowie ehemalige Welt- und Europameister vertreten. Die deutschen Athletinnen und Athleten, betreut von den Bundestrainern Thomas Nitschmann (Kumite) und Efthimios Karamitsos (Kata) und ihrem Team, bewiesen mit einer Bronzemedaille und drei fünften Plätzen, dass sie in der Olympiaqualifikation eine wichtige Rolle spielen wollen.

So setzten sich Jonathan Horne, Shara Hubrich und Noah Bitsch mit starken Leistungen bis in die Halbfinals der German Open durch. 

Als Weltranglistenerster im Kumite-Schwergewicht der Herren trat Jonathan Horne mit großem Selbstvertrauen in Berlin auf die Tatami. Die Vorrunden-Kontrahenten aus Italien, Belgien und der Türkei kamen mit Jonathans Reichweite und seiner Konsquenz nicht zurecht und unterlagen klar und deutlich der deutschen Olympiahoffnung.



In der Vorschlussrunde stand der Kaiserslauterer dann dem Weltmeister von 2014, Gogita Arkania/Georgien, gegenüber. Nach einer 1:0-Führung von Jonathan Horne konterte der Osteuropäer mit einer Fußtechnik und sicherte sich somit kanpp den Finaleinzug. Der Aserbaidschaner Atamov im Kampf um Platz drei war für Jonathan dann keine große Hürde. Diese Begegnung endete 7:0 für Deutschland und bedeutete die Bronze bei den German Open 2018.

Flexibel, dynamisch und mit einer großen Portion Kampfgeist präsentierte sich Shara Hubrich in der Kategorie Kumite Damen -50kg. Nach Siegen über Sassano/Italien, und Bouderbane/Frankreich schlug Shara auch die Japanerin Miyahara/Japan. Im Halbfinale wartete dann eine weitere Kämpferin aus dem Land der aufgehenden Sonne auf die deutsche Spitzenathletin. 



Mit nur einer knappen Wertung ging die Asiatin zwar siegreich von der Kampffläche, Shara hatte dann am Finaltag die Gelegenheit trotzdem Edelmetall zu sichern. Gegen die Ägypterin Radwa Sayed erzielte die Athletin vom TV Borgeln leider keine klare Wertung, sodass sie sich der Afrikanerin mit 0:1 geschlagen geben musste. Trotzdem sammelte Shara wertvolle Qualifikationspunkte für Olympia und macht mit ihrer Leistung Hoffnung auf weitere Top-Ergebnisse in den nächsten Wochen und Monaten.

In der Klasse Kumite Herren -75kg zählte Noah Bitsch zum erweiterten Favoritenkreis bei den German Open. Dieser Rolle wurde der Thüringer mit Siegen über Jordanien (Freilos), Japan, Serbien und Frankreich gerecht.



Das, mit Spannung erwartete, Poolfinale gegen Rafael Aghaev/Aserbaidschan war hart umkämpft und endete Unentschieden. Leider hatte Aghaev die Kampfrichterstimmen im Pflichtentscheid auf seiner Seite.

Gegen Ken Nishimura/Japan lieferte sich Noah Bitsch im Kampf um Bronze ein hartes Match, unterlag leider und belegte somit Rang fünf. Bei den nächsten Meisterschaften erhofft sich der Thüringer aufgrund seiner starken Leistungen in Berlin dann den Schritt auf das Podium.

Das Kata-Damen Team mit Jasmin Bleul, Sophie Wachter und Christine Heinrich siegte in der ersten Runde gegen die kroatische Auswahl, musste sich aber dann im Anschluss den russischen Athletinnen den Vortritt lassen. Leider konnte das Kata-Trio aufgrund einer Verletzung im Kampf um Platz drei nicht antreten, und verpasste somit die sicher-geglaubte Podiumsplatzierung. Den nächsten Anlauf auf eine Medaille kann die deutsche Auswahl dann bei der WM in Madrid erfolgreich gestalten.

Die weiteren deutschen Starterinnen und Starter konnten leider nicht in die Medaillenkämpfe eingreifen, zeigten aber durchweg, dass sie gute Chancen haben, sich in der Karate-Weltspitze zu behaupten.


Text: Frank Miener DKV-Pressesprecher/Christian Grüner
Bilder: Gitti Kraußer

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 Ergebnisse und Poollisten

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Wegweisende Spitzensport-Kooperation des DKV/BKB mit dem Bayerischen Innenministerium

News Deutscher Karate Verband - Thu, 09/06/2018 - 09:53
Bamberg. Es war ein langer und sehr intensiver Weg, den der ehemalige Polizeioberkommissar Wolfgang Weigert beschritt, um am 05. September 2018 Vollzug melden zu können: die Unterzeichnung des Kooperationsvertrages zwischen dem DKV/BKB und dem Bayerischen Innenministerium bezüglich der Aufnahme in die Spitzensportförderung der Bayerischen Polizei.

Die Bayerische Polizei bietet dem DKV im Rahmen ihrer Spitzensportförderung ein in Deutschland bislang einmaliges Programm an. Statt der üblichen 2 ½ jährigen Ausbildung zum Polizeibeamten/in beträgt diese für die Spitzensportler fast 5 Jahre. Dafür werden sie aber jedes Jahr von März bis Oktober 8 Monate vom Dienst für ihr persönliches Training freigestellt und können die restlichen 4 Monate ebenfalls intensiv für ihr Training nutzen. Im Gegenzug muss der BKB bzw. DKV hier Stützpunkte für ein professionelles Training mit Trainer stellen.



Einmalig für den Athleten/in ist die berufliche Absicherung, d.h. wenn die sportliche Karriere nicht mehr fortgesetzt werden kann, wird die Ausbildung zum Polizeibeamten normal weitergeführt und abgeschlossen. Hinzu kommen noch freie Heilfürsorge (Krankenkasse), ein adäquates Gehalt und die Benutzung von Dienst-Pkw für sportliche Aktivitäten. Wenn die Ausbildung abgeschlossen ist, können die sportlichen Maßnahmen in der neuen Dienststelle im selben Umfang (acht Monate Freistellung) bis zu 10 Jahre weitergeführt werden – Voraussetzung ist natürlich der sportliche Erfolg.

Zum offiziellen Termin der Kooperationsunterzeichnung lud das Präsidium der bayerischen Bereitschaftspolizei Wolfgang Weigert (DKV Präsident) und Gerhard Weitmann (BKB Leistungssportreferent) nach Bamberg ein. In einer gemütlichen Small-Talk-Runde wurde über die Vorzüge des Karatesports und die Symbiose mit dem Polizeidienst gesprochen.


„Der Leistungsdruck ist heutzutage für Spitzensportler sehr groß. Deshalb ist es uns ein Anliegen, das wir nicht nur für beruflich perfekte Bedingungen sorgen, sondern eine persönliche Unterstützung, einen sozialen Rückhalt und eine professionelle Absicherung bieten.

Nicht umsonst sind wir kürzlich als – bester Arbeitgeber Bayerns – ausgezeichnet worden“, so Polizeipräsident Wolfgang Sommer. „Gerade Spitzensportler zeichnen sich durch ihr Durchhaltevermögen und ihre Leistungsbereitschaft in allen Bereichen des Polizeidienstes aus. Uns ist wichtig, dass die jungen Leute vernünftig in der Öffentlichkeit auftreten!“

Wolfgang Weigert betont nochmal, wie wichtig der gegenseitige Respekt im Karatetraining oder im Wettkampf ist, so dass die Voraussetzungen im Polizeidienst wohl nicht besser sein könnten.

Als Grundlage für diese Kooperation gibt es mit Hersbruck, Mömlingen, Augsburg & Poing in Bayern nun vier regionale Leistungssportstützpunkte, bei welchen die geförderten Athleten/innen im Polizeidienst regelmäßige solide Trainings in Kata & Kumite erhalten.

Neben dem Spitzensport wird auch unser Breitensport bei der Bayerischen Polizei gefördert: das private Karatetraining wird als Dienstsport anerkannt, genießt Dienstunfallschutz und wird im Monat mit bis zu vier Überstunden angerechnet.

„Jetzt brauchen wir nur noch ihre interessierten Sportlerinnen und Sportler,“ kommentierte der anwesende Polizeidirektor Gerd Engling amüsiert und ist positiver Dinge in Bezug auf unseren Karateverband. „Mit dieser Kooperation ist uns ein weiterer großer Schritt der gesellschaftlichen Anerkennung im Spitzen-, wie im Breitensport gelungen“, schloss Wolfgang Weigert die Unterzeichnung des Vertrages ab und freut sich auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit.

Bericht und Bilder:
Melanie Feldmeier
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Der KARATE-AWARD

News Deutscher Karate Verband - Wed, 08/22/2018 - 06:52
Wie in den letzten Jahren angekündigt, ist der DKV auf einem erfolgreichen Weg zur sozialen Nummer Eins in Deutschland. Ob Gesundheits-Evaluationen, der World Karate Day, das IOC Flüchtlingsteam für Tokio oder viele andere Aktivitäten: wir haben bewiesen, dass wir den Olympischen Spitzensport mit dem sozialen Sport für Alle in hervorragender Art und Weise verbinden. Deshalb ist es folgerichtig, dies einer breiten Öffentlichkeit in Deutschland in Form eines Preises in zwölf Kategorien – vom besten Sportler/in bis hin zum sozial engagierten Dojo - zu präsentieren.

Der Clou und damit auch die mediale Aufmerksamkeit dieses Preises liegt jedoch in erster Linie an der dafür eingesetzten Jury, die es in dieser hochkarätigen Zusammensetzung im Deutschen Sport so noch nicht gegeben hat.

ZUR ABSTIMMUNG
Die Abstimmungsmöglichkeit läuft in Kürze aus. Gebt Eure Stimme ab für:
  • Erfolgreichster Nachwuchsleitungssportler
  • Erfolgreichste Nachwuchsleitungssportlerin
  • Erfolgreichster Leistungssportler
  • Erfolgreichste Leistungssportlerin
  • Erfolgreichste Para-Sportlerin
  • Erfolgreichster Para-Sportler
  • Erfolgreichster Verein für Leistungssport
  • Erfolgreichster Verein für Breitensport
  • Preis für sozial-integrative Arbeit eines Vereins
  • Preis für sozial-inklusive Arbeit eines Vereins
  • Preis für besondere Förderung des Karatesports
  • Preis für ein Karate Lebenswerk

ZUR ABSTIMMUNG
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Bronze bei den Istanbul Open für Jana Bitsch

News Deutscher Karate Verband - Mon, 06/11/2018 - 06:57

Jana Bitsch erkämpfte bei der WKF Karate1 Premier League in Istanbul, 7.-9.Juni in der Kategorie Kumite Einzel Damen -55kg die Bronzemedaille.


620 Sportler aus 63 Nationen nahmen an der letzten Meisterschaft vor dem Auftakt der Olympiaqualifikation in der Millionenstadt am Bosporus teil.

Jana Bitsch zeigte während der Wettkämpfe eine wirklich überzeugende Leistung.

Nach Siegen über Kanada (8:4), Spanien (6:0), Italien (2:0) und die Ukraine (2:1) unterlag sie nur der Italienerin Cardin knapp mit 0:1.

Im Kampf um Platz drei gewann die deutsche Athletin gegen die Japanerin Shiori Nakamura nach 0:0 klar mit 5:0 Kampfrichterstimmen im Pflichtentscheid.

Jasmin Jüttner erzielte zudem im Kata Einzel der Damen im Starterfeld aus 60 Athletinnen aus der ganzen Welt mit Rang sieben ein sehr respektables Ergebnis.

Herzlichen Glückwunsch!

Alle Resultate

Bild: Thomas Nitschmann

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851 Nachwuchs-Karateka kämpften in Erfurt um den DM-Titel

News Deutscher Karate Verband - Wed, 05/30/2018 - 07:31
DM der Jugend, Junioren und U21 in Erfurt

Gladbeck/Erfurt. 851 Karateka aus 231 Vereinen hofften am Wochenende vom 2.-3.Juni auf einen Triumph: Bei der Deutschen Meisterschaft der Jugend, Junioren und der U-21-Klasse trafen sie in der Erfurter Leichtathletikhalle aufeinander. Dort wurden die zahlenmäßig größten Deutschen Meisterschaften seit einigen Jahren ausgetragen.

Das Besondere dabei ist, dass sowohl DM-Debütanten als auch bereits international erfahrene Karateka aus der Nationalmannschaft in ihren jeweiligen Klassen antreten konnten.

Ausgefochten wurden die Titelkämpfe in den Disziplinen Kata und Kumite, letztere sind je nach Altersgruppe in verschiedene Gewichtsklassen unterteilt.

Darüber hinaus gabe es auch Begegnungen von Mannschaften, die für besondere Spannung sorgten.

Für die Starterinnen der Klasse U 21 war die DM zugleich ein weiterer Prüfpunkt für ihren Leistungsstand, denn nach der Sommerpause starten viele auch auf den K1-Turnieren des Karate Weltverbandes, um Punkte für die Olympiaqualifikation zu sammeln.

Ausgerichtet wurde die DM vom USV Erfurt, der die Leichtathletik Halle Erfurt bereits zum 14. Mal zum Mittelpunkt der Karate-Szene gemacht hatte.

Der DKV freut sich über die professionelle Ausrichtung und die Routine der Macher dieser DM, die auch logistisch anspruchsvoll ist. Immerhin kamen Athleten aus 231 Vereinen nach Erfurt, alle 16 Landesverbände des DKV waren vertreten. Es wurden Wettbewerbe auf bis zu acht Kampfflächen gleichzeitig ausgetragen.

Text: Frank Miener/DKV-Pressesprecher
Bilder:Gitti Kraußer

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„Ritterschlag“ für DKV-Gesundheitssport

News Deutscher Karate Verband - Wed, 04/25/2018 - 07:15
Mit den Studien mit der Universität Regensburg erweist sich im Bemühen, den DKV in Deutschland als Gesundheitssport zu etablieren, als wahrer „Renner“.

In der neuesten Ausgabe des Journals der Medizinischen Dienste der Krankenversicherungen (MKD-Journal) wird DKV-Karate hier erstmals als Gesundheitssport in noch nie dagewesener Weise positiv beschrieben. (siehe Beitrag im Download unten)

Das MDK Journal erscheint vierteljährig und ist das Medium aller Deutschen Krankenkassen und des gesamten Gesundheitswesens in Deutschland. Hier als Gesundheitssport aufgeführt zu werden, ist als „Ritterschlag“ für den DKV in diesem Bereich zu werten.

Damit hat sich DKV-Karate in diesem wichtigen Gesundheits-Bereich in Deutschland in einzigartiger Weise etabliert.

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Deutsche Karate Meisterschaften in Coburg

News Deutscher Karate Verband - Fri, 04/13/2018 - 12:42

Die HUK Coburg Arena war am 14. und 15.April der Austragungsort der diesjährigen Deutschen Meisterschaften der Leistungsklasse und für Para-Karate.

510 Athletinnen aus 161 Vereinen aus dem gesamten Bundesgebiet nahmen an den Wettkämpfen im Kata- und Kumite-Einzel sowie in den Mannschaftswettbewerben teil.

Für eine rundum gelungene Meisterschaft sorgte der Ausrichter des TSV Scherneck mit über 100 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern. Walter Sosniok und sein Team bereitete zusammen mit der DKV Wettkampfkommission die Bühne für spannende und hochklassige Wettkämpfe.

Zum ersten Mal wurden die Finalbegegnungen einer DM via Live-Stream durch Sportdeutschland.tv übertragen. Begleitet wurden die Übertragungen der Wettkämpfe dabei von den Kommentatoren Heinrich Leistenschneider, Isabell Grinda und dem DKV-Pressesprecher Frank Miener am Mikrofon.

Im Rahmen der Finalbegegnungen verabschiedete der DKV Sportdirektor Ralph Masella mit Silvia Sperner und Mehmet Bolat zwei sehr verdiente und erfolgreiche DKV Athleten. Silvia wurde im Anschluss durch ihrem Freund mit einem sehr kreativen und emotionalen Heiratsantrag überrascht und sagte vor den Augen der DKV Karate Familien sichtlich gerührt „Ja“.

Zudem ehrte der DKV die erfolgreichsten Karate Vereine im Wettkampfbereich. Das Dojoranking gewann das Sportcentrum Bushido Waltershausen vor dem SV Unsu Karate Mömlingen und dem SC Banzai Berlin.

Sportlich bewiesen auf den Tatamis nicht nur die bekannten Gesichter aus dem DKV-Nationalteam ihr großes Karate-Talent. Auch zahlreiche neue Gesichter sorgten für die eine oder andere Überraschung während der beiden Wettkampftage.

Im DM-Medaillenspiegel setzte sich Baden Württemberg mit fünf deutschen Meistertiteln vor Bayern und Hessen an die Spitze.

Die neuen Deutschen Meisterinnen und Meister:



Leistungsklasse:

Ilja Smorguner/VFL Landshut-Achdorf,   Kata Einzel Herren

Christine Heinrich/Judokan Frankfurt    Kata Einzel Damen
Judokan Frankfurt (Heinrich, Jüttner, Wachter) Kata Team Damen

SV Unsu Mömlingen (Gröschl, Thierolf, Pattanasakoo) Kata Team Herren

Shara Hubrich/TV Borgeln, Kumite Einzel Damen -50kg

Gizem Bugur/SC Banzai Berlin, Kumite Einzel Damen -55kg

Anna Miggou/MTV Ludwigsburg, Kumite Einzel Damen -61kg

Johanna Kneer/KJC Ravensburg Kumite Einzel Damen -68kg

Rosa Liebold/Musashi Weimar, Kumite Einzel Damen +68kg

Mhenni Aziz/MTV Ludwigsburg, Kumite Einzel Herren -60kg

Patrick Urban/Karate Dojo Lübeck, Kumite Einzel Herren -67kg

Noah Bitsch/SC Bushido Waltershausen, Kumite Einzel Herren -75kg

Nico Drexel/ 1.Kemptener KD, Kumite Einzel Herren -84kg
Felix Duttenhofer/MTV Ludwigsburg   Kumite Einzel Herren +84 kg
KJC Ravensburg (Kneer, Waurick, Warling, Bukina, Mikulic) Kumite Team Damen


KG KVSA (Bergelt, Mauer, Bothe, Kerber, Jolitz, Laschitzki) Kumite Team Herren

Para-Karate:
Michael Lesic/KC Vaihingen Enz- Kata Herren geistig behindert
Andrea Nowak/1.CKKS Traunreuth- Kata Damen geistig behindert
Dr. Christoph Rieck/KV Herzogenaurach- Kata Herren hörbehindert
Sven Baum/Buschido Bad Langensalza- Kata Herren rollstuhlbehindert
Helga Balkie/AC Berlin- Kata Damen sehbehindert
Dirk Schürmann/Sportschule Asahi Neumünster- Kata Herren sehbehindert
Markus Schlenkrich/Tomogara Ryu Kamenz- Kata Herren Cerebralparese Herren
Manuela Hoffmann/1.CKKS Traunreuth- Kata Damen Cerebralparese stehend
Melanie Hässler/VFL Traben-Trarbach- Kata Damen psychisch behindert
Achim Haubennestel/MTV Ludwigsburg- Kata Herren psychisch behindert
Dolores Armstorfer/1.CKKS Traunreuth- Kata Damen rollstuhlbehindert




Die kompletten Ergebnislisten können wie folgt heruntergeladen werden:
- DM Leistungsklasse
- DM PARA-Karate

Videos der DM-Finals:
Kumite Einzel und Kata Team Herren
Kumite Team und Kata Einzel Herren
Finale Para-Karate
Bunkai Kata Team Damen

Bildergalerie von der DM 


Bilder: Gitti Kraußer/DKV und Ralf Wolbers


Categories: Karate News

Nachruf Alexander Alst

News Deutscher Karate Verband - Tue, 03/27/2018 - 19:53
Liebe Karateka,

der langjährige DKV-Bundeskampfrichter Alexander Alst, ist am Sonntag, den 25. März 2018 nach
langer und schwerer Krankheit verstorben.
Alexander war seit 1993 Bundeskampfrichter aus Baden-Württemberg und konnte
vor seiner Laufbahn als BKR, den Titel "Deutscher Meister" im Kumite erreichen.

Die Stilrichtung "Shotokan" hatte ihm vor ca. zwei Wochen noch den 7. Dan verliehen.
Das DKV-Kampfrichterkollegium verliert einen guten Freund und sehr guten Kampfrichterkollegen.

Der Deutsche Karate Verband und die Kampfrichterkolleginnen und Kollegen werden ihn stets
in guter Erinnerung behalten.

R. Lowinger
DKV BKR-Referent
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Nachruf Peter Rau

News Deutscher Karate Verband - Sun, 03/25/2018 - 17:44

Wir nehmen Abschied von 

Peter Rau *19.03.56  †25.03.2018
Nach zähem Kampf unterlag Peter Rau leider seiner schweren Krankheit und verstarb für uns alle viel zu früh.

Peter zählte als Mensch und Karateka zu den wichtigsten Eckpfeilern des Rheinland-Pfälzischen und Deutschen Karate
Verbandes.  

Er hat sich durch sein Engagement als hochgeachteter, geradliniger, innovativer und stets erfolgreicher Karateka, Funktionär und Trainer in der Vergangenheit und Gegenwart ausgezeichnet. Die Karate-Welt wird wir ihn in würdiger und respektvoller Erinnerung behalten. 

Unser tiefes Mitgefühl gilt seinen Hinterbliebenen.

Im Namen des gesamten DKV-Präsidiums.


Die Trauerfeier und Beisetzung wird am Mittwoch, dem 30.05.2018 um 14.30 im Ruheforst Bad Dürkheim stattfinden.

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Gold, Silber und Bronze bei Premier League und Series A

News Deutscher Karate Verband - Tue, 03/06/2018 - 08:37
Dubai/Salzburg. Im Rahmen der WKF Karate1 Premier League und der Series A treten die deutschen Karateka gegen die besten Athletinnen und Athleten der ganzen Welt an. Bei den beiden letzten Meisterschaften in Dubai und Salzbrug erkämpften mit Noah Bitsch, Johanna Kneer und Jana Bitsch gleich drei DKV-Starter einen Platz auf dem Podium.

Noah Bitsch gewann bei den Salzburg Open in der Konkurrenz Kumite Herren -75kg alle seine Begegnungen und sicherte sich den ersten Platz. Auf dem Weg zum Finale besiegte der Thüringer Kontrahenten aus Italien, Japan, Kroatien, Belgien, Ukraine und Ungarn. Im Titelkampf setzte sich Noah dann klar mit 5:0 gegen den Japaner Sakiyama durch. Herzlichen Glückwunsch zu diesem Erfolg!

Mit Rang drei erzielte Johanna Kneer in der Kategorie Kumite Damen -68kg ebenfalls einen großen Erfolg auf internationalem Top-Niveau. Madeleine Schröter (Kumite Damen -68kg) und Anna Miggou (Kumite Damen -61kg) kämpften in Salzburg ebenfalls sehr überzeugend, verpassten jedoch mit Rang fünf jeweils nur sehr knapp die Medaillenränge.


In Dubai, vom 16.-18.Februar zählte Jana Bitsch zu den stärksten deutschen Vertretern. Sie sicherte sich bei dem zweiten Karate 1 Premier League-Turnier des Jahres nach starken Vorrunden-Auftritten den zweiten Platz. Nur gegen die Italienerin Sara Cardin musste sich die Waltershäuserin knapp im Finale geschlagen geben. Trotzdem konnte sich die WM-Dritte von 2014 über einen sehr gelungenen Wettkampfauftritt in den Vereinigten Arabischen Emiraten freuen.


Weiterhin viel Erfolg für Team Deutschland bei den nächsten internationalen Herausforderungen.

Bilder: KPhotos.net/C.Grüner

Bildergalerie von Gitti Kraußer
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45.Karate EM Jugend, Juinoren und U21 in Sotschi/RUS

News Deutscher Karate Verband - Wed, 01/31/2018 - 11:13
Sotschi. Vom 2.-4.Februar finden in Sotschi die Karate Europameisterschaften der Jugend, Junioren udn U21 statt. 988 Karateka aus 44 Ländern nahmen an den die Titelkämpfen im Ice Palace "Iceberg" des ehemaligen Austragungsortes der olympischen Winterspiele 2014 teil.

Insgesamt 31 deutsche Athletinnen und Athleten wurden von ihren Bundestrainern für die dreitägige Wettkampfveranstaltung nominiert und zielgerichtet vorbereitet. Neben Thomas Nitschmann (Bundestrainer Kumite Leistungsklasse Männer und Frauen), Efthimios Karamitsos (Bundestrainer Kata Leistungsklasse Männer und Frauen), Klaus Bitsch (Bundesjugendtrainer Kumite Jungen und Mädchen) komplettierten Mark Haubold, Tim Milner und Christine Heinrich das sportliche Betreuerteam.

Dr. Sven Kleinrüschkamp und Cindy Mandelkow gewährleisteten eine optimale medizinische Versorgung vor Ort. Eva Mona Altmann, Stephan Koch, Uwe Portugall, Tolga Sarraf, Adem Divrik und Faruk Bayraktar vertraten den DKV als Kampfrichter an den Tatami.


Sportlich gestaltete sich die EM in Sotschi im Jugend- und Juniorenbereich sehr durchwachsen. Mit insgesamt eine Bronzemedaille, drei fünften Plätzen und zahlreichen siebten und neunten Plätzen zeigten sich die deutschen Karateka immer wieder unter den Top-Ten im Ranking der Europameisterschten, der große Wurf gelang bei der EM in Russland nicht.



Daniela Woelke erzielte mit Rang fünf in der Disziplin Kata Einzel weiblich U21 mit Rang fünf ebenfalls ein respektables Ergebnis. Neben Siegen über Dänemark und Frankreich besiegte die Frankfurterin auch die WM-Fünfte Wieninger aus Österreich. Nur gegen Italien und die Türkei musste sich Daniela geschlagen geben und verpasste damit knapp das EM-Podium. Michel Boldt reihte sich in der Klasse Kumite Einzel Junioren männlich in die Gruppe der Sportler ein, die die Gelegenheit ausließen sich eine Medaille in Sotschi zu erkämpfen. Hier entschieden die Kampfrichter im Kampf um Platz drei im Hantei zugunsten des Ungarn Nguyen.



Jil Augel war in der Kategorie Kumite Junioren weiblich -53kg ebenfalls ganz nah am EM-Edelmetall. Nach überzeugenden Auftritten in den Vorrunden gegen England (4:0), Rumänien (1:0) und Frankreich (1:0) unterlag sie mit großer Unterstützung der Kampfrichter gegen die russische Lokalmatadorin Khodova um dann im Kampf um Bronze gegen die Serbin Milovanovic ebenfalls aufgrund nur mit einer Entscheidung zu unterliegen. Trotzdem zeigte die Mayenerin, dass mit ihr auch in Zukunft zu rechnen ist.



Am dritten Wettkampftag platzte endlich der Knoten für Team Deutschland. Obwohl Madeleine Schröter zu ersten Mal in der Altersklasse U21 an den Start ging, lagen die Hoffnungen im Vorfeld stark auf der Vize-Juniorenweltmeisterin von 2017. Nach zwei Auftaktsiegen gegen Dänemark und Mazedonien stand die Weimarerin dann der Serbin Radicevic gegenüber. Trotz einer klaren Wertung am Anfang der Begegnung bewerteten die Kampfrichter überwiegend die seltenen Aktionen der Osteuropäerin. Im kleinen Finale setzte sich Madeleine verdient gegen die Holländern Snel nach 0:0 im Pflichtentscheid durch. Damit gewann ihre vierte EM- bzw. WM-Medaille hintereinander.

Mit David Kuhn, Alina Schimpf, Marcel Baun und Gizem Bugur unterlagen gleich vier weitere deutsche Athletinnen und Athleten gegen die späteren EM-Finalisten. Der Weg in der Trostrunde war ­für das DKV-Quartett nicht von Erfolg gekrönt, sodass trotz großen Einsatzes kein weiteres Edelmetall aus deutscher Sicht erkämpft werden konnte

Mit einer Bronzemedaille und Platz 28 in der Nationen erreichte die DKV-Auswahl bei der EM in Sotschi leider nicht die angepeilten Ziele und wird für das das kommende Jahr die Kräfte bündeln, um wieder den Kampf um die Titel spannend zu machen.

Ergebnisse aus deutscher Sicht

EM-BRONZE: Madeleine Schröter, Kumite Eizel weiblich U21 -68kg
5.Platz Daniela Woelke, Kata Einzel weiblich U21
5.Platz Jil Augel, Kumite Junioren Einzel weiblich -53kg
5.Platz Michel Boldt, Kumite Junioren Einzel männlich -68kg

7.Platz Priti Pelia, Kumite Junioren Einzel weiblich -48kg
7.Platz Louisa Winstekl, Kata Einzel weiblich Junioren
7.Platz Ayman Rouchdi, Kumite Einzel männlich -70kg
7.Platz Marcel Baun, Kumite Einzel männlich U21 -84kg
7.Platz Alina Schimpf, Kumite Einzel weiblich U21 -50kg
7.Platz David Kuhn, Kumite Einzel männlich U21 -67kg
7.Platz Gizem Bugur Kumite Einzel U21 -55k
9.Platz Konsantinos Papastergios, Kumite EInzel männlich +70kg
9.Platz Fabio Bühler, Kata Einzel männlich Junioren 
9.Platz Mia Bitsch, Kumite EInzel weiblich -47kg
9.Platz Noah Tönnis, Kumite Einzel männlich -63kg
9.Platz Janne Haubold, Kumite Einzel männlich -57kg
9.Platz Edgard Merkine, Kumite Junioren Einzel männlich -55kgInformationen rund um die EM
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Großartiger Erfolg für Para-Karate und die WKF/DKV

News Deutscher Karate Verband - Mon, 01/29/2018 - 08:04
Gladbeck. Das Para-Karate für Menschen mit Handicaps kann ab 2024 paralympisch sein.

Der Deutsche Karate Verband e.V. (DKV) begrüßt eine Entscheidung des Internationalen paralympischen Komitees (IPC), die asiatische Kampfsportart in die finale Runde der Bewerber für die Spiele in Paris aufzunehmen; Karate würde Demonstrationssportart.
Das IPC hat am Wochenende beschlossen, Karate weiter im Rennen zu lassen. Insgesamt bewarben sich acht Para-Sportarten und drei Disziplinen von bereits bestehenden Sportarten, darunter auch Taekwondo Poomsae (Kata), sich für die Endausscheidung 2024.

Übrig blieben mit Para-Karate nur fünf weitere Para-Sportarten. So konnten sich sowohl Taekwondo Poomsae, wie auch 3er-Rollstuhl-Basketball nicht durchsetzen.Für den WKF-Verantwortlichen in diesem Bereich, WKF-Vize- und DKV-Präsident Wolfgang Weigert, ist dies das Resultat harter und kontinuierlicher Arbeit, wurde Para-Karate doch erstmals 2012 bei der WM in Paris im Bereich der WKF als Demonstrationssportart vorgestellt. 2014 wurde die erste Weltmeisterschaft in Bremen ausgetragen, dabei war der DKV die führende Nation.

Als Disziplin ist die Kata vertreten, dabei gibt es Klassen für Sehbehinderte/Blinde, Rollstuhlfahrer und geistig behinderte Menschen.Großen Anteil dabei hat der DKV. „Voll Stolz dürfen wir feststellen, dass dies vor allem aber auch eine deutsche Erfolgsgeschichte ist, da hier alles seinen Anfang nahm und wir Para-Karate in der Folgezeit in der WKF fest etabliert haben“, fasst Weigert dieses für die WKF und dem DKV, historische Wochenende zusammen.

Entwickelt wurde das Karate für Menschen mit Handicaps in Bayern und Deutschland. Weigerts besonderer Dank gilt den früheren Verantwortlichen im WKF Para-Karate, Erko Ernes Kalac und Stefanie Nagl, aber auch dem neuen WKF-Chairman Michael Schölz, die hier mit die Voraussetzungen dazu geschaffen haben.

Nun gelte es, bis Juni 2018 dem IPC-Board harte Fakten für die endgültige Aufnahme in die Paralympischen Spiele 2024 zu liefern, der dann im Januar 2019 die finale Entscheidung trifft. Hier müssen sich aber auch erstmals in der Geschichte des IPC die bisherigen 22 paralympischen Sommersportarten mit den sechs neuen Bewerbern messen. Ein spannendes und offenes Rennen ist deshalb für jede der 28 Para-Sportarten zu erwarten. 

Artikel auf der IPC-Homepage
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Sensationelle Ergebnisse der DKV-Parkinson Evaluation!

News Deutscher Karate Verband - Tue, 01/23/2018 - 08:57
Es ist eine Sensation zu Beginn des neuen Jahres: Zum ersten Mal wurde Karate – und explizit DKV-Karate – als Therapiemöglichkeit von dem weltweit renommierten Wissenschaftsjournal „Frontiers in Medicine“ genannt- und das bei der bisher als unheilbar eingestuften Erkrankung Parkinson.

Zugleich wird belegt, dass Karate ein geeignetes Training ist, um das Gleichgewicht bei Parkinson-Patienten zu verbessern. Was es für einen Parkinson-Patienten bedeutet, nach langer Zeit wieder auf einen Fuß zu stehen, bedarf sicher keiner weiteren Erläuterung.

Die Übersetzung eines Teils des englischen Textes der Evaluationsergebnisse von „Frontiers in Medicine“, der vor der Veröffentlichung immer von einem internationalen Wissenschaftsteam gegengeprüft wird, unter „Discussion“ lautet:

„Außerdem belegt die Studie eindeutig eine hohe Einhaltung der Behandlung, insbesondere im Karate-Training, was ein Indikator für die hohe Akzeptanz bei den Parkinson-Patienten sein könnte. Weil andere Therapien, wie die Langzeitmedikation, unter einer geringeren Einhaltung leiden, hat das Karate-Training das Potenzial, als ergänzende Therapie akzeptiert zu werden. Dies ist die erste Studie die belegt, dass Karate ein geeignetes Training ist, um das Gleichgewicht bei Parkinson-Patienten zu verbessern.

Diese Ergebnisse stehen in Beziehung zu der Karate-Studie mit älteren Menschen (Anm.: Es handelt sich um die Best-Age Evaluation der Uni Regensburg), die einen Trainingseffekt von Karate auf die selbstbezogene mentale Gesundheit ergeben hat und darauf hinweist, dass dies auch für Parkinson-Patienten geeignet ist, ihr emotionales Wohlbefinden zu bewahren, während sie mit Parkinson leben. Ein Grund hierfür mag sein, dass Karate die Möglichkeit bietet, in einer Gruppe mit Respekt und ohne Wettbewerb zu trainieren, was das hochrelevante Gefühl von sozialem Rückhalt einschließt.“ 

Nach den signifikanten Ergebnissen der Best-Age Evaluation (2012 – Verbesserung der Sturzprofilaxe und Rückgang der Altersdepression – Trainerin Steffi Nagl) und der Burnout Evaluation (2014 – Rückgang der Depression – Trainer Wolfgang Weigert) ist dies ein weiterer Meilenstein, DKV-Karate als Gesundheitssport in Deutschland zu etablieren.
Warum gerade DKV-Karate? Eine wichtige Voraussetzung für ein Karate Therapie- und Gesundheitstraining ist unsere DOSB lizenzierte Fachübungsleiterausbildung, die durch die Zusatzausbildungen Gesundheitssport und Budomotion noch an Professionalität gewinnt.

Die Parkinson-Evaluation der Universität Regensburg mit den Vergleichsgruppen „Tanzen“ und „Medikamentöse Therapie“ war die bisher zeit- und kostenintensivste der drei Studien. Eine Dipl. Psychologin war ein Jahr halbtags nur für die medizinische Begleitung und Auswertung der Daten der über 50 Probanden eingesetzt. Neben der Leiterin der Sportwissenschaften der Uni Regensburg, Prof. Dr. Petra Jansen, steckte auch Dr. Katharina Dahmen-Zimmer (3.DAN) jede Menge Freizeit in die Vorbereitung, Durchführung und Auswertung dieser Studie. Als Karatetrainer fungierten Dr. Katharina Dahmen-Zimmer, Helmut Körber und Wolfgang Weigert.

Am Wichtigsten für die Teilnehmer der Karategruppe, aber auch für die medizinische Bewertung, ist jedoch der Umstand, dass sie das Training nach Abschluss der Studie in ihrer Gruppe unter der Trainerin Dr. Katharina Dahmen-Zimmer fortsetzen und so weiter von den Ergebnissen der Studie profitieren können.

Nun gilt es die Ergebnisse medial extern und intern umzusetzen und unseren zwischenzeitlich hervorragenden Ruf als Gesundheitssport in Deutschland weiter auszubauen. Diese Studie ist ein Meilenstein in unserer Entwicklung dazu!
Karate in Deutschland – der Deutsche Karate Verband!
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Perfekter Saisonauftakt im Athletiklager in Las Playitas/Fuerteventura für Karate Team Deutschland

News Deutscher Karate Verband - Tue, 01/16/2018 - 08:31
Las Playitas/Fuerteventura. Für sieben Tage reiste die DKV-Auswahl, wie bereits in den Jahren zuvor, auf die Kanareninsel Fuerteventura um sich auf die Herausforderungen der neuen Karate- Wettkampfsaison vorzubereiten.

Zum ersten Mal steht in diesem Jahr für die Deutsche Karate-Nationalmannschaft die Olympia-Qualifikation an, die mit den German Open in Berlin im September ihren Auftakt haben wird.

Die beiden DKV Bundestrainer Thomas Nitschmann (Kumite) und Efthimios Karamitsos (Kata) luden für die siebentägige Vorbereitung im Sportkomplex Playitas im Süden der Insel insgesamt 23 Athletinnen und Athleten ein. Neben dem DKV-Trainerduo begleiteten wissenschaftliche Koordinator und Athletiktrainer Dr. Jürgen Fritzsche, der Sportpsychologe Dr. Sebastian Altfeld, die beiden Physiotherapeuten Cindy Mandelkow und Armin Kolb sowie der DKV-Sportkoordinator Christian Grüner die deutsche Auswahl zum Athletiklager.



Vor Ort herrschten optimale Trainingsbedingungen. Neben milden Temperaturen waren auch die trainings-technischen Voraussetzungen perfekt auf die Zielsetzungen des Trainingscamps abgestimmt. Ein üppig ausgestatteter Sportkomplex mit Turnhallen, einer Mattenfläche sowie großzügige Fitness- Cardio- und Spabereiche ließen keine Wünsche offen.



Viele Weltklassathleten nutzen die Möglichkeiten vor Ort. So war die Trainingsgruppe um Robert Harting (Diskuswurf-Olympiasieger 2012 sowie mehrfacher Welt- und Europameister) und Daniel Jasinski (Olympia-Bronzemedaillengewinner 2016) zeitgleich mit dem deutschen Team in dem Sporthotelkomplex zu Gast.



Für Ringer, Leichtathleten, Handballmannschaften, Triathleten, Formel1-Fahrer und nun auch Karateka ist „Las Playitas“ im Süden von Fuerteventura die erste Adresse, um sich auf ihre nächsten Wettkämpf-Höhepunkte vorzubereiten.

Das Trainingsprogramm für die deutschen Karate-Asse bestand aus karate- spezifischem Wettkampf- und Athletiktraining unter der Regie der Bundestrainer und Dr. Jürgen Fritzsche. Dazu leitete der Sportpsychologe Dr. Sebastian Altfeld einige praktische Einheiten zum Thema Team-Buliding und Prognosetraining.



Ergänzt wurde das Mentaltrainingsprogramm durch viele intensive Einzelgespräche mit dem Sportpsychologen.

In den Regenerationspausen waren dann alle DKV-Athletinnen in besten Händen bei den DKV-Physiotherapeuten. Zudem gestalteten sie die Freizeit mit gemeinsamen Aktivitäten, wie Beach-Volleyball, Bouldern oder Tennis.

Für die kommenden Wettkampf-Events, wie die Paris Open und die Jugend- Junioren- und U21-Europameisterschaften in Sotschi ist Team Deutschland Karate gerüstet.

Fotoalbum

Text/Bilder: C.Grüner
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Karate meets Carmina Burana

News Deutscher Karate Verband - Wed, 01/10/2018 - 20:53
Nach dem großartigen Erfolg der Blackbelt Artists bei der Premiere von Carmina Burana im letzten September in Berlin, gehen nun die mittlerweile 6 Karateka aus Norddeutschland mit der Show „Dancin´ Carmina“ im Frühjahr 2018 auf Tour in den Süden Deutschlands.

Schon im letzten September erhielten die Karateka Standing Ovations von insgesamt fast 10.000 Zuschauern bei den zwei Aufführungen anlässlich der Internationalen Gartenausstellung in Berlin-Marzahn. Nun folgen 9 weitere Aufführungen.

Carmina Burana meets Streetdance: Zwar wurde Carl Orffs berühmtestes Werk erst vor etwa 80 Jahren aus der Taufe gehoben, doch seine Texte wie auch seine Musiksprache sind zeitlos gültig. Aus dem 11. und 12. Jahrhundert stammen jene Gedichte, die extrovertiert und jugendlich von universellen Dingen des Lebens erzählen: vom Glück, vom Trinken, Tanzen, vom Frühling und von der Lust.

Themen also, die – obgleich im Klostermilieu entstanden – oft verblüffend an Jugendliteratur erinnern, an das, was damals wie heute Heranwachsende eben interessiert. Für spannende künstlerische Konfrontationen solcher Art ist Dirigent und Regisseur Christoph Hagel ein absoluter Spezialist, hat der Echo Klassik Preisträger doch schon mit „Flying Bach“ und – höchst erfolgreich erst dieses Frühjahr im Münchener Prinzregententheater zu erleben – „Breakin’ Mozart“ sein Händchen für energiegeladene Grenzüberschreitungen mit augenzwinkerndem Charme bewiesen. 

In einer neuen urbanen Version lässt er nun Orffs lebenspralle szenische Kantate auf energiegeladenen Streetdance von heute treffen: Da stößt in frechem Stilmix das mittelalterliche Edelfräulein auf den Rapper, da geht mächtige Symphonik mitsamt Orchester, Chor und Solisten eine aufregende Affäre mit dem Hip-Hop ein oder kämpfen die Karateka der Blackbelt Artists gegen Ballett-Tänzer und Opernsänger – rasant getanzt, virtuos, spektakulär und in jedem Fall extrem unterhaltsam.

Seid nun in München oder Nürnberg dabei, wenn Karate auf Klassik trifft. Wenn ihr bis zum 15. Februar eine Email an blackbeltartists@gmx.de mit dem Stichwort „DKV Dancin´ Carmina“ und eurer Adresse sendet, könnt ihr mit etwas Glück zwei von insgesamt 6 Karten für die Münchener Premiere am 27. Februar 2018 gewinnen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Einfach kommentieren wen ihr mitnehmen würdet!

Tourdaten:
25.02.2018 18.00 Uhr Nürnberg, Meistersingerhalle
27.02.2018 20.00 Uhr München, Prinzregententheater
28.02.2018 20.00 Uhr München, Prinzregententheater
01.03.2018 20.00 Uhr München, Prinzregententheater
02.03.2018 20.00 Uhr München, Prinzregententheater
03.03.2018 15.30 Uhr München, Prinzregententheater
03.03.2018 20.00 Uhr München, Prinzregententheater
04.03.2018 15.30 Uhr München, Prinzregententheater
04.03.2018 20.00 Uhr München, Prinzregententheater

Ticketvorverkauf
Weitere Informationen über die Blackbelt Artists:

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